31. Dezember 2016


95.333,94 € der aktuelle Spendenstand seit Beginn unserer Zusammenarbeit mit GO AHEAD! im Jahr 2006

Neues Projekt, dieselbe nachhaltige Hilfe in Südafrika! Seit mehreren Jahren haben wir nun schon zusammen mit GO AHEAD! Vorschulkinder in Südafrika unterstützt, die durch die Folgen von Aids einen oder beide Elternteile verloren haben.

Durch unseren Partner vor Ort – HEARTBEAT - wurden diese Kinder in verschiedenen Vorschulen untergebracht und dort versorgt. Die SozialarbeiterInnen von HEARTBEAT haben gleichzeitig stetig versucht, für die Kinder eine amtliche Förderung zu beantragen, um auf diesem Wege den südafrikanischen Staat für ihre Versorgung in die Pflicht zu nehmen. Diese Bemühungen haben nun Früchte getragen: die Kinder wurden in staatliche Förderprogramme aufgenommen und brauchen inzwischen keine Unterstützung mehr durch HEARTBEAT und JAMARAM.

Aber unsere Arbeit ist damit noch nicht getan! Denn die Kinder in Südafrika in der Region Jozini sollen nicht nur vormittags zur Schule gehen können, sie sollen auch den Rest des Tages einen Ort haben, wo sie Unterstützung und Zuspruch finden. Zu diesem Zweck betreibt HEARTBEAT ein so genanntes Learning Center. Es handelt sich dabei um eine Einrichtung, die Kinder nachmittags besuchen können und dort warme Mahlzeiten, Hausaufgabenbetreuung und verschiedene Aktivitäten geboten bekommen.
Viele Kinder können aber nicht regelmäßig zum Learning Center kommen und die Angebote in Anspruch nehmen. Das liegt daran, dass die Region Jozini, in der sich das Learning Center befindet, sehr weitläufig ist. HEARTBEAT hat darum 16 SozialarbeiterInnen für diese Region eingestellt. Diese fahren direkt zu den Kindern nach Hause und betreuen sie dort. Hausaufgabenhilfe und psychologische Unterstützung kommen so zu den Kindern, die aufgrund der Entfernung oder anderer Hindernisse nicht ins Learning Center gehen können. Durch unseren gemeinsamen Beitrag wird sichergestellt, dass alle Kinder in der Region Jozini vom Learning Center profitieren – nicht nur diejenigen, die selber dorthin gehen können.

Vielen Dank an alle Spender!

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